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Gleichstellung und Frauenförderung

Warum Gleichstellung?

Den Aktivitäten im Gleichstellungsbereich liegt die langwährende Beobachtung zugrunde, dass das wissenschaftliche Potenzial von Frauen trotz bestehender hoher Qualifikation oft nicht in Statusgewinn im Wissenschaftsbetrieb umgesetzt wird. Dies führt dazu, dass der Frauenanteil in der akademischen Population zwischen Studienbeginn, Studienabschluss und den einzelnen Karrierestufen einer wissenschaftlichen Laufbahn rasant abnimmt.

50% der ÖsterreicherInnen sind Frauen. Sie sind mindestens gleich gut gebildet wie Männer. 55% der Studierenden an österreichischen Universitäten sind Frauen, an unserer Universität sind es 62%. Aber der Anteil an den Professuren beträgt nur 27%. Dieses Missverhältnis ist veralteten patriarchalen Strukturen geschuldet - wir sprechen von einem sexistischen, diskriminierenden Defizit in der Universitätskultur.

Dieser Situation sollen unsere Maßnahmen der gleichstellungsorientierten Personalentwicklung/Weiterbildung gegensteuern. Die Leitfrage für die inhaltliche Gestaltung lautet: Wie können Frauen ihre wissenschaftlichen Qualifikationen in Zugang zu Status in der scientific community umsetzen?

Ziele sind die Etablierung einer geschlechtersymmetrischen Kultur an den Grazer Universitäten und die Unterstützung von Gleichstellungsmaßnahmen.

Seit 2001 wurde zwischen Universität Graz, Technischer Universität Graz, Medizinischer Universität Graz und Universität für Musik und darstellende Kunst Graz die Kooperation „Potenziale" geschaffen, um jenseits der Fachdisziplinen frauenfördernde und genderspezifische Maßnahmen anzubieten und durchzuführen. Die Kooperation umfasst ein Maßnahmenbündel, das im wesentlichen aus Weiterbildungsseminaren, Orientierungsworkshops für Studentinnen und Absolventinnen, Genderkompetenztrainings, Berufungstrainings und einjährigen Karriereprogrammen für Wissenschafterinnen besteht.

Für Mentees unserer Universität gibt es zusätzlich das zweijährige MentoringPLUS Programm. Darüber hinaus gibt es Weiterbildungsmaßnahmen für Führungskräfte und Lehrende in Form von Workshops, Seminaren und Mentoring.

Gemessen wird die aktuelle Gleichstellungslage in Form der Frauenförderungsberichte und der Broschüre "Zahlen, Fakten, Analysen", die detailliert die Geschlechterverhältnisse an unserer Universität anschaulich darstellt, interpretiert und aufzeigt, wo es Handlungsbedarf gibt.

Kontakt

Koordinationsstelle für Geschlechterstudien und Gleichstellung
Beethovenstraße 19, 8010 Graz
Ilse Wieser Telefon:+43 (0)316 380 - 1020

Öffnungszeiten: Mo - Fr 9:00 bis 13:00

Anmeldung:

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