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Geschlechterstudien

Vorträge, Workshops und Präsentationen

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Video zum Masterstudium

Interdisziplinäre Geschlechterstudien

neu!

Workshop: "Ich hab was zu sagen - mit mehr Sicherheit das Wort ergreifen"

26.-27. Juni 2020

Gastvortrag von Ilse Bartosch, Aigner-Rollett Professorin -  "It’s not about girls, it’s about science and science teaching

20. April 2020
   

 

 

To be published

Diese Veranstaltungsreihe versteht sich als Forum für den wissenschaftlichen Nachwuchs aus dem Bereich der Gender Studies und bietet eine Plattform für den Austausch mit Fachleuten und interessierter Öffentlichkeit. Die Präsentation herausragender Abschlussarbeiten der Genderforschung  erlaubt einen Einblick in aktuelle Forschungsarbeiten ambitionierter NachwuchswissenschafterInnen der Universität Graz.
Zielsetzungen:
Sichtbarkeit für herausragende Abschlussarbeiten
Diskussionsforum für wiss. Nachwuchs / AbsolventInnen der Gender Studies 

Vortrag am Donnerstag 16. Mai 2019:

NADINE DANNENBERG, M.A.:
" Vlogging Asexuality " 
Subjektkonstitutionen zwischen Surveillance und Empowerment. 

(Begutachterin: Prof.in Dr. Astrid Deuber-Mankowsky, Universität Bochum) 

Wer bin ich, und warum, und was meinen meine Fans dazu? Wer sich mit automedialen Subjektkonstitutionen im 21. Jahrhundert beschäftigt kommt an Social Media nicht mehr vorbei.
Insbesondere queere* Identitäten haben auf Plattformen wie YouTube gegenöffentliche Spielräume gefunden, in denen ein Denken in bipolaren Differenzen zunehmend unangemessen, und zugleich überaus maßgeblich erscheint. So ist etwa das „Coming Out“-Video ebenso als Moment einer Selbstoffenbarung, als aber auch einer genregebundenen Performance, sowie fremdbestimmter Kontrolle zu verstehen, in dem auf mehreren Ebenen sensible, personenbezogene Daten verhandelt werden. Der dabei entstehende Machtkampf um Deutungshoheit über das (eigene und andere) Selbst im Fadenkreuz von Ermächtigung und Überwachung soll im Vortrag mithilfe ausgewählter Fallbeispiele aus einer (angloamerikanischen) asexuellen YouTube-vlogosphäre näher erörtert werden, wobei hier das Sujet der Asexualität – verstanden als Abwesenheit eines sexuellen Begehrens – sowohl medienpraktisch als auch wissenschaftsanalytisch vor ganz eigene Herausforderungen stellt.
Der Vortrag präsentiert Erkenntnisse aus der Masterarbeit „(Selbst-)Konstitutionen von Asexualität(en) anhand von vlogs“ (abgeschlossen 2016).

Nadine Dannenberg, M.A., Studium der Geschichte und Romanistik (B.A.) in Bonn und Wien, Studium der Gender Studies (M.A. Joint Degree) in Bochum und Graz. Seit 01/2017 Promotion am Institut für Medienforschung der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig bei Prof.in Heike Klippel mit einer Arbeit zu „Überwachung & Gender in zeitgenössischen Serien“ und Stipendiatin des Promotionskollegs „Konfigurationen von Mensch, Maschine, Geschlecht“ (KoMMa.G) (https://www.tu-braunschweig.de/kommag). Forschungsschwerpunkte sind Queer Media Studies, Feministische Film- und Fernsehforschung, Surveillance Studies und Asexuality Studies.
Veröffentlichungen (in Auszügen): „Vlogging Asexuality. Beobachtungen zum subversiven Potential von medienästhetischen ‚Spielereien‘“. In: onlinejournal kultur & geschlecht #17 (Juli 2016); „(A)Sexual Film Theory: Zu den Schnittstellen von Queer Film Theory und Asexuality Studies“. In: MEDIENwissenschaften 03/2017, S. 335-352; sowie „Project (Non-)Reproduction: On the relationship of asexuality and female human-machineconfigurations in RESIDENT EVIL“. In: Corinna Onnen / Susanne Rode-Breymann (Hrsg.): Wiederherstellen – Unterbrechen – Verändern? Politiken der (Re-)Produktion (L’AGENda Bd.3). Opladen: Budrich 2018, S. 39-48.

Zeit: Donnerstag 16. Mai 2019, 18-19 Uhr
Ort: Resowi-Zentrum der Universität Graz, SZ 15.22, Bauteil G, 2. Stock, Eingang Schubertstraße gegenüber Sorger 

Download der Veranstaltung

Dies ist eine Veranstaltung der Koordinationsstelle für Geschlechterstudien und Gleichstellung der Universität Graz, des Instituts für Soziologie - Forschungsschwerpunkt Geschlechtersoziologie der Universität Graz, sowie des IFZ - Interdisziplinäres Forschungszentrum für Technik, Arbeit und Kultur.

 

 

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Gender Studies-Workshops

Jährliche unterschiedliche Workshop-Angebote zu Themen der Frauen- und Geschlechterforschung, die vom Studienangebot nicht abgedeckt werden. Gegenstand dieser Reihe sind forschungs- und berufspraxisnahe Themen wie Recherche-Skills, Statistik, Arbeitswelten, Basics wissenschaftliches Schreiben u.v.m.

Workshop:

ICH HAB WAS ZU SAGEN“ – MIT MEHR SICHERHEIT DAS WORT ERGREIFEN

Zielgruppe: Studentinnen* und Dissertantinnen* der Universität Graz. Begrenzte Teilnehmer*innenzahl. Der Workshop unterstützt Studentinnen*, sicher und selbstbewusst an der Universität zu sprechen.

Inhalte: „Ich sage lieber nichts, könnte ja ein Unsinn sein…“ oder „Hm, es gäbe sicher jemand Kompetenteren für diese Aufgabe/diesen Job!“ – diese Aussagen sind typischerweise eher Gedanken von Frauen als von Männern. Die Folge solcher Gedanken ist, dass Frauen eher zurückhaltender agieren, sich weniger zu Wort melden und bescheidener auftreten. Dieses Verhalten ist dem wissenschaftlichen Fortkommen jedoch nicht zuträglich: Leistungen und Perspektiven von Frauen werden dadurch weniger sichtbar. In diesem eineinhalb-tägigen Workshop für Studentinnen*/Dissertantinnen* werden dahinterliegende Phänomene für dieses Verhalten, wie das sogenannte Hochstapler*innen-Syndrom (die fälschliche Annahme nicht gut genug zu sein für Aufgaben), geschlechterstereotypes Verhalten und Erfolgs-Zuschreibungen (z.B. „Glück gehabt“ vs. "wirklich angestrengt“) reflektiert. Diese Phänomene werden einerseits bei sich selbst unter die Lupe genommen und andererseits werden auch die gesellschaftlichen Wurzeln beleuchtet.
Durch evidenzbasierte und praxisorientierte Inputs der Trainerinnen sind die Teilnehmerinnen* ebenso eingeladen konkrete Kommunikations-Strategien kennen zu lernen und zu erproben, um diese Phänomene zu überwinden.
Ziel des Workshops ist, dass die Teilnehmerinnen* im vertrauens- und lustvollen Austausch mehr Klarheit über die eigenen Kompetenzen und mehr Sicherheit für aktive Kommunikation in Gruppen (z.B. Lehrveranstaltungen, Seminare, Teamsitzungen, Konferenzen) entwickeln – und den Workshop empowert mit mehr Sicherheit und dem inneren Bewusstsein „Ich hab was zu sagen!“ verlassen.

Leitung: Mag. Dr.in Lisa Kristina Horvath (Dr. Lisa Horvath. Universitäts- und Organisationsberatung), Psychologin, 10 Jahre internationale Forschung zu Gleichstellungsthemen, Universitäts- & Organisationsberatung, Lehrbeauftragte (FH Campus Wien & Universität Graz), Coach für Universitäts-Führungskräfte und Mitarbeiter_innen, Mitglied und Trainerin bei der GenderWerkstätte.
Nina Severin, Diplom-Schauspielerin (HfS Ernst-Busch). Seit 2013 Individualcoaching & Gruppen-Training für ganzheitlichen Auftritt, Präsenz und Stimme.

Kostenloser Workshop
Anmeldung: mit Studium oder Institut+Fach+Laufbahnstadium bei Ilse Wieser, Email: ilse.wieser(at)uni-graz.at, Tel. 0316/380-1020

Zeit: 26.-27. Juni 2020 (Freitag 9-17 Uhr und Samstag 9-13 Uhr)
Ort: SR 109.12, Elisabethstraße 41, 8010 Graz
Mehr im Web
: https://koordination-gender.uni-graz.at/de/gleichstellung/gleichstellung0/
 

Eine Veranstaltung der Koordinationsstelle für Geschlechterstudien & Gleichstellung der Universität Graz

 

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Gastvorträge

Mit regelmäßigen Gastvorträgen bringen wir über das Lehrveranstaltungsangebot hinaus aktuelle Debatten und renommierte ForscherInnen der Geschlechterstudien nach Graz. Die Vorträge werden im Regelfall mitgeschnitten und stehen im Multi-Media-Archiv zum Download zur Verfügung.
Die Aigner-Rollett-Gastprofessur ist eine Professur zum Themenbereich Frauen- und Geschlechterforschung. Sie wird im Rotationsverfahren von allen Fakultäten der Karl-Franzens-Universität Graz, der Technischen Universität Graz und der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz in Kooperation mit der Koordinationsstelle für Geschlechterstudien und Gleichstellung der Universität Graz besetzt. Mehr zur Aigner-Rollett Gastprofessur.

 

Vortrag von Prof.in Dr. Ilse Bartosch:

IT´S NOT ABOUT GIRLS; IT´S ABOUT SCIENCE AND SCIENCE TEACHING!
Über die vielfältigen Ursachen der Geschlechterasymmetrien in den mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Fächern.

In regelmäßigen Abständen, wenn die Resultate standardisierter Test, wie etwa die Ergebnisse der teilstandardisierten kompetenzorientierten Mathematikreifeprüfung oder internationale Schulleistungsvergleichsstudien (z.B. PISA), veröffentlicht werden, entsinnen sich die Bildungsverantwortlichen der Tatsache, dass das österreichische Bildungssystem Geschlechterasymmetrien produziert. Die Interventionen, die im Anschluss daran gesetzt werden, fokussieren allerdings meist darauf, Mädchen und junge Frauen zu motivieren, Interesse für die „MINT“-Fächer und die daraus abgeleiteten beruflichen Möglichkeiten zu entwickeln. Einer Reihe von Förderinitiativen, wie etwa dem Projekt FiT-„Frauen in Technik und Handwerk“ oder dem Elise Richter Programm des FWF, ist es in den.
letzten Jahrzehnten gelungen, zur Hebung des Frauenanteils in MINT-Berufen beizutragen und Wissenschafterinnen in ihrer Karriereentwicklung zu unterstützen. Die Ursachen der Geschlechterasymmetrien, nämlich die stereotypen Geschlechterattribuierungen sowie die Wirkmächtigkeit von Geschlecht in den universitären und schulischen Fachkulturen werden dabei allerdings nicht in den Blick genommen. Der Vortrag setzt sich mit der Frage nach den mannigfachen Ursachen der Geschlechterasymmetrien auseinander und entwirft Möglichkeiten, angehende MINT-Lehrkräfte dabei zu unterstützen, den Fachunterricht interessant für alle Schüler*innen zu gestalten.

Aigner-Rollett-Gastprofessorin Prof.in Dr. Ilse Bartosch ist zur Zeit Physikdidaktikerin am Didaktikzentrum für Naturwissenschaften und Mathematik, Uni Graz.

Download der Veranstaltung
Mehr zu Ilse Bartosch

Zeit: Montag, 20. April 2020, 16:00 Uhr
Ort: SR 38.21, Zentrum für Weiterbildung, Harrachgasse 23, 2. Stock

Eine Veranstaltung der Koordinationsstelle für Geschlechterstudien & Gleichstellung der Universität Graz 

 

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Kontakt

Koordinationsstelle für Geschlechterstudien und Gleichstellung
Beethovenstraße 19, 8010 Graz
Ilse Wieser Telefon:+43 (0)316 380 - 1020

Öffnungszeiten: Mo - Fr 9:00 bis 13:00

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