Ende dieses Seitenbereichs.

Beginn des Seitenbereichs: Inhalt:

Gender Budgeting

Österreich hat Gender Budgeting seit Mai 2009 in der Bundesverfassung verankert und sich mit der Haushaltsrechtsreform gesetzlich verpflichtet, ab 2013 in allen öffentlichen Budgets Gender Budgeting als einen wesentlichen Aspekt der Wirkungsorientierung umzusetzen. Dies soll von einer bisher ausgabenorientierten Planung hin zu einer ergebnis- und wirkungsorientierten Steuerung führen. Gender Budgeting fördert die Gleichstellung, aber auch die Transparenz, Partizipation und Wirksamkeit von Budgetpolitik insgesamt.

Die Zentrale Fragestellung lautet:  „Welche Auswirkung haben budgetpolitische Entscheidungen und Maßnahmen auf die Gleichstellung der Geschlechter? Werden Geschlechterungleichheiten reduziert, vergrößert oder bleiben sie unverändert?"

Gender Budgeting bedeutet für uns dabei die Analyse auf drei Ebenen: die direkte Wirkung über die Mittelverteilung, die indirekte Wirkung über NutzerInnenanalysen sowie die dahinterliegenden Prozesse und Entscheidungsstrukturen zu betrachten.

Ausgehend von Entwicklungsplan und Leistungsvereinbarung wird ein Monitoring auf dem Weg zur geschlechter­gerech­ten Ressourcenverteilung ent­wickelt und in das bestehende Gleichstellungs­controlling integriert.

Für die Planung und Budgetierung 2015 wurde Gleichstellungsorientierung als ein Planungsgrundsatz aufgenommen. Die Koordinationsstelle stellt dafür einen Leitfaden  (freigeschalten für alle Uni Graz Bediensteten) zur Verfügung und steht für weiterführende Beratung gerne zur Verfügung.

Kontakt

Beethovenstraße 19 8010 Graz
Dr.in Anja Eder MA. Telefon:+43 (0)316 380 - 5724

GENDER BUDGETING AN UNIVERSITÄTEN IN DER PRAKTISCHEN UMSETZUNG, Veranstaltung der Task Force Gender&Diversity und des Forums Budget der uniko in Kooperation mit der Uni Graz am 22. Mai 2017, Meerscheinschlössl, Universität Graz

Ende dieses Seitenbereichs.

Beginn des Seitenbereichs: Zusatzinformationen:


Ende dieses Seitenbereichs.