Ende dieses Seitenbereichs.

Beginn des Seitenbereichs: Inhalt:

Geschlechterstudien

Vorträge, Workshops und Präsentationen

Hier sehen Sie unser Veranstaltungsangebot zum Thema Geschlechterstudien. 
Bitte beachten Sie unsere Datenschutzerklärung, bevor Sie sich zu einer Veranstaltung anmelden!

 

 

To be published

Diese Veranstaltungsreihe versteht sich als Forum für den wissenschaftlichen Nachwuchs aus dem Bereich der Gender Studies und bietet eine Plattform für den Austausch mit Fachleuten und interessierter Öffentlichkeit. Die Präsentation herausragender Abschlussarbeiten der Genderforschung  erlaubt einen Einblick in aktuelle Forschungsarbeiten ambitionierter NachwuchswissenschafterInnen der Universität Graz.
Zielsetzungen:
Sichtbarkeit für herausragende Abschlussarbeiten
Diskussionsforum für wiss. Nachwuchs / AbsolventInnen der Gender Studies 

Nächster Vortrag im Sommersemester 2019 - der Termin wird im Feber bekannt gegeben!

 

Vorträge vom  Montag 21. Jänner 2019:

Dr.in Ingrid Franthal, MA: 
"Die Entstehung und Entwicklung des Frauenservice Graz in Beziehung zur Frauenbewegung und Frauenforschung"

(Begutachterin: Ao.Univ.-Prof. Dr. Karin M. Schmidlechner-Lienhart, Institut für Geschichte)

Mit meiner Masterarbeit möchte ich einen Beitrag zur Aufarbeitung der Geschichte von Frauenprojekten im Allgemeinen, sowie des Frauenservice Graz im Besonderen leisten. Anhand von zeitgeschichtlichen Dokumenten aus dem Frauenservice Graz und eines Interviews mit der Geschäftsführerin und der Bildungsreferentin bin ich der Gründung und Entwicklung der Einrichtung nachgegangen. Ich habe die Grundsätze der praktischen Arbeit und ihre Veränderungen sowie Verbindungen zur Frauen- bzw. Genderforschung untersucht. 
Die Gründung des FRAUENSERVICE GRAZ steht in engem Zusammenhang mit der Zweiten Frauenbewegung. Durch die Professionalisierung und durch Vorgaben von Fördergeber_innen(1) wurden die Grundsätze modifiziert und erweitert, haben sich jedoch nicht grundlegend verändert. Das FRAUENSERVICE GRAZ hat die feministischen Leitlinien beibehalten, wobei Feminismus als ein umfassendes Konzept gesehen und diskursiv weiterentwickelt wird. In diesem Sinne sind Ergebnisse von Frauen- und Geschlechterforschung für Mitarbeiterinnen einerseits als unmittelbare Unterstützung der praktischen Arbeit und andererseits zur Reflexion der eigenen Tätigkeit von Interesse.
(1) Als geschlechtergerechte Sprache wähle ich den „Gender_gap“ als Mittel der sprachlichen Darstellung aller sozialen Geschlechter und Geschlechtsidentitäten, auch jener abseits des gesellschaftlich hegemonialen Zweigeschlechtersystems.

 

Nina Nestler, MA:
"Sex sells. Race und Class auch? Sexismen und andere Diskriminierungen in der österreichischen Werbung“

(Begutachterin: Ao.Univ.-Prof.in Dr. Karin M. Schmidlechner-Lienhart, Institut für Geschichte)

Wie äußern sich Sexismen in der Werbelandschaft? Wie steht es um die Verwobenheit von Geschlecht mit anderen Diskriminierungskategorien wie Alter oder Herkunft? Braucht Österreich ein Verbot von sexistischer Werbung? Mit diesen Fragen beschäftigte ich mich im Rahmen meiner Masterarbeit.Eingebettet in eine theoretische Diskussion der Begriffe Geschlecht, Sexismus und Intersektionalität führte ich Interviews mit Expertinnen und analysierte von den Watchgroups Graz und Wien bewertete Werbesujets. Im Zuge dieses Vortrags werde ich unter der Berücksichtigung von zahlreichen Praxisbeispielen die aus der Arbeit gewonnenen Erkenntnisse präsentieren.

Zeit: Montag 21. Jänner 2019, 17-19 Uhr 
Ort: SZ 15.22, Resowi-Zentrum der Uni Graz, Bauteil G, 2. Stock, Eingang Schubertstrasse

Download der Veranstaltung

Dies ist eine Veranstaltung der Koordinationsstelle für Geschlechterstudien und Gleichstellung der Universität Graz, des Instituts für Soziologie - Forschungsschwerpunkt Geschlechtersoziologie der Universität Graz, sowie des IFZ - Institut für Technik- und Wissenschaftsforschung in Kooperation mit dem FRAUENSERVICE GRAZ.

 Die Masterarbeiten sind in der Universitätsbibliothek entlehnbar.

 

⇑ top

 

Gender Studies-Workshops

Serie unterschiedlicher Workshop-Angebote zu Themen der Frauen- und Geschlechterforschung, die vom Studienangebot nicht abgedeckt werden. Gegenstand dieser Reihe sind forschungs- und berufspraxisnahe Themen wie Recherche-Skills, Statistik, Basics wissenschaftliches Schreiben u.v.m.

 

Nächster Workshop:   

Wandel der Arbeitswelten. Wandel der Geschlechterverhältnisse. Eigene Positionen und Möglichkeiten.
Der Erwerbsarbeitsmarkt ist in Bewegung. Und wir bewegen uns mit ihm. Welche Trends kennzeichnen gegenwärtige Entwicklungen am Arbeitsmarkt? Welche Arbeitsformen erodieren und welche alternativen Modelle haben sich mittlerweile etabliert? Was hat es mit der ‚Prekarität‘ auf sich und wer ist davon betroffen? Ist eine zufriedenstellende Work-Life-Balance überhaupt realisierbar wenn die Erwerbsarbeit zunehmend ‚entgrenzt‘.

In diesem Workshop findet eine Auseinandersetzung mit Arbeit, Arbeitsteilung und Geschlecht statt. Dabei stellt sich die Frage nach der eigenen Position. Wer oder was erwartet mich nach der universitären Ausbildung? Auf welche Rahmenbedingungen muss ich mich einstellen?

Detailliertes Programm

Leitung: Mag.a Elli Scambor, Institut für Männer- und Geschlechterforschung im Verein für Männer- und Geschlechterthemen Steiermark & GenderWerkstätte
Zielgruppe: Master-Studierende, NachwuchswissenschafterInnen auf Fluktuations- und Drittmittelstellen und AbsolventInnen, die sich für die aktuellen Arbeitsverhältnisse interessieren. 

Zeit: Donnerstag 17. Jänner 2019, ganztägig
Ort: Universität Graz,  UNI for LIFE, Beethovenstraße 9, 8010 Graz
Anmeldung bis 8. Jänner 2019: Ilse Wieser, ilse.wieser(at)uni-graz.at
Kostenloser Workshop!

Eine Veranstaltung der Koordinationsstelle für Geschlechterstudien und Gleichstellung in Kooperation mit UNI for LIFE der Universität Graz.

 

⇑ top

 

Gastvorträge

Mit regelmäßigen Gastvorträgen bringen wir über das Lehrveranstaltungsangebot hinaus aktuelle Debatten und renommierte ForscherInnen der Geschlechterstudien nach Graz. Die Vorträge werden im Regelfall mitgeschnitten und stehen im Multi-Media-Archiv zum Download zur Verfügung.
Die Aigner-Rollett-Gastprofessur ist eine Professur zum Themenbereich Frauen- und Geschlechterforschung. Sie wird im Rotationsverfahren von allen Fakultäten der Karl-Franzens-Universität Graz, der Technischen Universität Graz und der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz in Kooperation mit der Koordinationsstelle für Geschlechterstudien und Gleichstellung der Universität Graz besetzt. Mehr zur Aigner-Rollett Gastprofessur.

 

Vortrag von LEILA BIJOS aus Brasilien:

IMPLEMENTING CHANGE BROUGHT BY PROTEST AND DISSENT IN BRAZIL

This lecture looks at the effect of Dilma’s Rousseff impeachment in 2016 in Brazil, the impact of Labor Party erosion with the change of government with Michel Temer, from Brazilian Democratic Movement (MDB), vice-president assuming the government; and the evidences of corruption in the previous government led by President Luís Inácio Lula da Silva. The citizens felt shocked by the deviation of public money, during the twelve years of Labor Party (PT) in power and the deteriorating of civil-law jurisdictions, as well as problems with education, employment, housing, health systems, violence against women. The research challenges this view by documenting and explaining the growing protests of the organized civil society in Brazil since the inauguration of the Soccer Stadiums in 2013.

These movements have shaken up the political power which inertia is criticized by the young generation. The movement, also known as the Brazilian Spring, advocates for free public transportation, protests due to increases in bus, train, and metro ticket prices in some Brazilian cities, but grew to include other issues such as politicians involved in schemes of corruption in the government, in fact a crisis of representative democracy. Analytical emphasis is put on the contemporary Brazilian foreign policy, its political context, new contemporary aspirations and the patterns of its engagement in several economic blocs, political alliances, the environmental protection of the Amazon. My findings suggest that questions have been put to the fore concerning political corruption, violence against women, defense and security focused on gangues in shanty towns in Rio de Janeiro, showing changes brought by protest and dissent in Brazil. Global human rights reforms should not only be rooted in a transnational legal culture, but approach local social situations in which human rights are violated. In this context, global human rights law has become a paramount resource for local social movements. The importance of gender issue is central in attempting to eliminate poverty (WHO, 2017). 

Leila Bijos is a post-doctor from the University of Saint Mary’s, Halifax, Nova Scotia, Department of Sociology & Criminology. She has a PhD in Development Sociology, a Master’s Degree in International Relations (Technical Cooperation), Specialization in Human Rights and Political Science. She is an Adjunct Professor at Saint Mary’s University, Canada and a professor and researcher at the Master’s Degree in Law at the Catholic University of Brasilia, lecturing on International Politics. Responsible for the Research Group on International Law “Laboratory of International Politics”, member of Cathedra of UNESCO: Human Rights, Youth, Education and Society. Currently, Leila Bijos is Aigner-Rollet-Guest Professor at the University of Graz,  Faculty of Law, European Training and Research Centre for Human Rights and Democracy of the University of Graz (UNI-ETC).

Zeit: Mittwoch, 16. Jänner 2019, 16.00 Uhr
Ort: SR 15.39, Resowi-Zentrum, Bauteil G, 3. Stock, Eingang Schubertstrasse

Eine Veranstaltung der Koordinationsstelle für Geschlechterstudien und Gleichstellung mit dem Vizerektorat für Gleichstellung der Universität Graz 

 

⇑ top

 

Kontakt

Koordinationsstelle für Geschlechterstudien und Gleichstellung
Beethovenstraße 19, 8010 Graz
Ilse Wieser Telefon:+43 (0)316 380 - 1020

Öffnungszeiten: Mo - Fr 9:00 bis 13:00

Ende dieses Seitenbereichs.

Beginn des Seitenbereichs: Zusatzinformationen:


Ende dieses Seitenbereichs.