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Geschlechterstudien

Vorträge, Workshops und Präsentationen

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Workshop: Wandel der Arbeitswelten - Wandel der Geschlechterverhältnisse

vorgesehen 2020, ganztägig
Reihe To be Published: Vortrag von Nadine Dannenberg, M.A. - "Vlogging Asexuality" Donnerstag 16. Mai 2019, 18-19 Uhr  

Gastvortrag von Begonya Enguix Grau, Aigner-Rollett Professorin -  "The (Political) possibilities of (Gendered) Bodies" 

Donnerstag 27. Juni 2019, 13 Uhr  
   

 

 

To be published

Diese Veranstaltungsreihe versteht sich als Forum für den wissenschaftlichen Nachwuchs aus dem Bereich der Gender Studies und bietet eine Plattform für den Austausch mit Fachleuten und interessierter Öffentlichkeit. Die Präsentation herausragender Abschlussarbeiten der Genderforschung  erlaubt einen Einblick in aktuelle Forschungsarbeiten ambitionierter NachwuchswissenschafterInnen der Universität Graz.
Zielsetzungen:
Sichtbarkeit für herausragende Abschlussarbeiten
Diskussionsforum für wiss. Nachwuchs / AbsolventInnen der Gender Studies 

Vortrag am Donnerstag 16. Mai 2019:

NADINE DANNENBERG, M.A.:
" Vlogging Asexuality " 
Subjektkonstitutionen zwischen Surveillance und Empowerment. 

(Begutachterin: Prof.in Dr. Astrid Deuber-Mankowsky, Universität Bochum) 

Wer bin ich, und warum, und was meinen meine Fans dazu? Wer sich mit automedialen Subjektkonstitutionen im 21. Jahrhundert beschäftigt kommt an Social Media nicht mehr vorbei.
Insbesondere queere* Identitäten haben auf Plattformen wie YouTube gegenöffentliche Spielräume gefunden, in denen ein Denken in bipolaren Differenzen zunehmend unangemessen, und zugleich überaus maßgeblich erscheint. So ist etwa das „Coming Out“-Video ebenso als Moment einer Selbstoffenbarung, als aber auch einer genregebundenen Performance, sowie fremdbestimmter Kontrolle zu verstehen, in dem auf mehreren Ebenen sensible, personenbezogene Daten verhandelt werden. Der dabei entstehende Machtkampf um Deutungshoheit über das (eigene und andere) Selbst im Fadenkreuz von Ermächtigung und Überwachung soll im Vortrag mithilfe ausgewählter Fallbeispiele aus einer (angloamerikanischen) asexuellen YouTube-vlogosphäre näher erörtert werden, wobei hier das Sujet der Asexualität – verstanden als Abwesenheit eines sexuellen Begehrens – sowohl medienpraktisch als auch wissenschaftsanalytisch vor ganz eigene Herausforderungen stellt.
Der Vortrag präsentiert Erkenntnisse aus der Masterarbeit „(Selbst-)Konstitutionen von Asexualität(en) anhand von vlogs“ (abgeschlossen 2016).

Nadine Dannenberg, M.A., Studium der Geschichte und Romanistik (B.A.) in Bonn und Wien, Studium der Gender Studies (M.A. Joint Degree) in Bochum und Graz. Seit 01/2017 Promotion am Institut für Medienforschung der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig bei Prof.in Heike Klippel mit einer Arbeit zu „Überwachung & Gender in zeitgenössischen Serien“ und Stipendiatin des Promotionskollegs „Konfigurationen von Mensch, Maschine, Geschlecht“ (KoMMa.G) (https://www.tu-braunschweig.de/kommag). Forschungsschwerpunkte sind Queer Media Studies, Feministische Film- und Fernsehforschung, Surveillance Studies und Asexuality Studies.
Veröffentlichungen (in Auszügen): „Vlogging Asexuality. Beobachtungen zum subversiven Potential von medienästhetischen ‚Spielereien‘“. In: onlinejournal kultur & geschlecht #17 (Juli 2016); „(A)Sexual Film Theory: Zu den Schnittstellen von Queer Film Theory und Asexuality Studies“. In: MEDIENwissenschaften 03/2017, S. 335-352; sowie „Project (Non-)Reproduction: On the relationship of asexuality and female human-machineconfigurations in RESIDENT EVIL“. In: Corinna Onnen / Susanne Rode-Breymann (Hrsg.): Wiederherstellen – Unterbrechen – Verändern? Politiken der (Re-)Produktion (L’AGENda Bd.3). Opladen: Budrich 2018, S. 39-48.

Zeit: Donnerstag 16. Mai 2019, 18-19 Uhr
Ort: Resowi-Zentrum der Universität Graz, SZ 15.22, Bauteil G, 2. Stock, Eingang Schubertstraße gegenüber Sorger 

Download der Veranstaltung

Dies ist eine Veranstaltung der Koordinationsstelle für Geschlechterstudien und Gleichstellung der Universität Graz, des Instituts für Soziologie - Forschungsschwerpunkt Geschlechtersoziologie der Universität Graz, sowie des IFZ - Interdisziplinäres Forschungszentrum für Technik, Arbeit und Kultur.

 

 

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Gender Studies-Workshops

Serie unterschiedlicher Workshop-Angebote zu Themen der Frauen- und Geschlechterforschung, die vom Studienangebot nicht abgedeckt werden. Gegenstand dieser Reihe sind forschungs- und berufspraxisnahe Themen wie Recherche-Skills, Statistik, Basics wissenschaftliches Schreiben u.v.m.

 

Nächster Workshop:   

Wandel der Arbeitswelten. Wandel der Geschlechterverhältnisse. Eigene Positionen und Möglichkeiten.
Der Erwerbsarbeitsmarkt ist in Bewegung. Und wir bewegen uns mit ihm. Welche Trends kennzeichnen gegenwärtige Entwicklungen am Arbeitsmarkt? Welche Arbeitsformen erodieren und welche alternativen Modelle haben sich mittlerweile etabliert? Was hat es mit der ‚Prekarität‘ auf sich und wer ist davon betroffen? Ist eine zufriedenstellende Work-Life-Balance überhaupt realisierbar wenn die Erwerbsarbeit zunehmend ‚entgrenzt‘.

In diesem Workshop findet eine Auseinandersetzung mit Arbeit, Arbeitsteilung und Geschlecht statt. Dabei stellt sich die Frage nach der eigenen Position. Wer oder was erwartet mich nach der universitären Ausbildung? Auf welche Rahmenbedingungen muss ich mich einstellen?

Leitung: Mag.a Elli Scambor, Institut für Männer- und Geschlechterforschung im Verein für Männer- und Geschlechterthemen Steiermark & GenderWerkstätte
Zielgruppe: Master-Studierende, NachwuchswissenschafterInnen auf Fluktuations- und Drittmittelstellen und AbsolventInnen, die sich für die aktuellen Arbeitsverhältnisse interessieren. 

Zeit: eintägig, im Jahr 2020, Näheres wird im Herbst bekannt gegeben.
Ort: Universität Graz
Anmeldung: Ilse Wieser, ilse.wieser(at)uni-graz.at
Kostenloser Workshop

Eine Veranstaltung der Koordinationsstelle für Geschlechterstudien und Gleichstellung in Kooperation mit UNI for LIFE der Universität Graz.

 

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Gastvorträge

Mit regelmäßigen Gastvorträgen bringen wir über das Lehrveranstaltungsangebot hinaus aktuelle Debatten und renommierte ForscherInnen der Geschlechterstudien nach Graz. Die Vorträge werden im Regelfall mitgeschnitten und stehen im Multi-Media-Archiv zum Download zur Verfügung.
Die Aigner-Rollett-Gastprofessur ist eine Professur zum Themenbereich Frauen- und Geschlechterforschung. Sie wird im Rotationsverfahren von allen Fakultäten der Karl-Franzens-Universität Graz, der Technischen Universität Graz und der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz in Kooperation mit der Koordinationsstelle für Geschlechterstudien und Gleichstellung der Universität Graz besetzt. Mehr zur Aigner-Rollett Gastprofessur.

 

Vortrag von BEGONYA ENGUIX GRAU aus Spanien:

THE (POLITICAL) POSSIBILITIES OF (GENDERED) BODIES
Traditional and posthuman paradigms of the system sex/gender.

It seems evident that we all have a body. In our hypervisual and hypersexualized world we can even say that apart from having a body, we are body and do not just possess or inhabit one. Our bodies are neither surfaces nor passive elements. They are not only matter, they are not only discourse.
The importance of bodies is such that feminist epistemologies and critique have situated the body at the center of the critique to dual, binary, dichotomic and essentialist gender and sexual models. These models are linked to social inequality, hierarchy, and violence.
Resituating the body in a central position for social discussion and critique is a necessary step and one of the aims of this lecture. Through an analysis of the intersection of gender and body, we will discuss the (political) possibilities that gendered bodies open for social reproduction, social change and transgression and how they relate to the neoliberal tendency to commodification.

Begonya Enguix Grau, Professorin am Arts and Humanities Department der Universitat Oberta de Catalunya, Barcelona, lehrt hier im Sommersemester 2019 zu kulturanthropologischen Gender-Analysen. Sie forscht zu Männlichkeiten, fokussiert Körper und Sinne und untersucht Zusammenhänge zu unterschiedlichen Formen von sozialem Aktivismus. Sie ist seit mehr als 10 Jahren Assoziierte Professorin für Anthropologie am Arts and Humanities Departement der Universität Oberta de Catalunya-UOC in Barcelona. Sie koordiniert die Forschungsgruppe 'MEDUSA. Genders in Transition. Masculinities, Bodies, Affects and Technoscience'.

Mehr zu Begonya Enguix Grau

Zeit: Donnerstag, 27. Juni 2019, 13:00 Uhr
Ort: SR 15.23, Resowi-Zentrum, Bauteil C, 2. Stock, Eingang Mitte/Rewi

Eine Veranstaltung der Koordinationsstelle für Geschlechterstudien und Gleichstellung mit dem Vizerektorat für Gleichstellung in Kooperation mit dem Institut für Geographie & Raumplanung der Universität Graz 

 

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Kontakt

Koordinationsstelle für Geschlechterstudien und Gleichstellung
Beethovenstraße 19, 8010 Graz
Ilse Wieser Telefon:+43 (0)316 380 - 1020

Öffnungszeiten: Mo - Fr 9:00 bis 13:00

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