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Module: Inhalte, Lernziele und Lehrveranstaltungen

Verpflichtend zu absolvieren sind:

 

 

Grundmodul 1: Grundlagen der Geschlechterforschung

(ECTS-Anrechnungspunkte: 14)

 

Inhalte:
Entwicklung und zentrale Themenfelder der Frauen- und Geschlechterforschung; grundlegende Theo­rien und Methoden der Geschlechterforschung in unterschiedlichen Disziplinen; inter- und transdis­ziplinäre Verbindungslinien.

 

Lernziele: Kompetenzen und Fertigkeiten
Kennenlernen und differenziertes Erfassen zentraler Fragestellungen und Theorien der Geschlech­terforschung, Auseinandersetzung mit der reflexiven Beziehung zwischen Natur und Kultur (sex und gender), Einblick in die Anschlussmöglichkeiten zwischen den Disziplinen, Einsicht in die Interdepen­denz von Geschlecht und anderen Kriterien sozialer Differenzierung (wie: Ethnizität, sexuelle Orientie­rung, Religion, Alter, ability), Anwendung grundlegender Methoden der theoretischen und empirischen Geschlechteranalyse.

 

Lehr- und Lernaktivitäten, -methoden: Lehrvortrag, Referate, Diskussionen, Textarbeit, Arbeitsgruppen

 

Voraussetzungen für die Teilnahme: Keine

 

Häufigkeit des Angebots: Jährlich

 

Lehrveranstaltungen:

  1. Entwicklung und zentrale Themen der Geschlechterforschung, VU, 3 ECTS-AP.
  2. Theorien und Methoden kulturwissenschaftlicher Geschlechterforschung, VU, 4 ECTS-AP.
  3. Theorien und Methoden sozialwissenschaftlicher Geschlechterforschung, VU, 4 ECTS-AP.
  4. Geschlecht als rechtlich relevante Kategorie, VO, 3 ECTS-AP.  

 

 

 

 

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Grundmodul 2: Die Strukturierung von Lebensverhältnissen durch Gender

(ECTS-Anrechnungspunkte: 16)

 

Inhalte:
Historizität und kulturelle Variabilität von Geschlechterordnungen; Macht und Herrschaft im Geschlechterverhältnis; Grundstrukturen der geschlechtlichen Arbeitsteilung in Familie und Beruf; Geschlecht als grundlegende gesellschaftliche Strukturkategorie; psychosoziale Dimensionen der Geschlechterdifferenzierung.

 

Lernziele: Kompetenzen und Fertigkeiten
Einsicht in die sozialen und kulturellen Wandlungsprozesse der gesellschaftlichen Geschlechter­verhältnisse; grundlegende Kenntnisse der Relevanz von Geschlecht für die Makro-, Meso- und Mikroebene des Sozialen; Fähigkeit zur geschlechterkritischen Betrachtung von Organisationen und Institutionen; Reflexion von alltagsweltlichen Selbstverständlichkeiten und stereotypen Geschlechter­bildern; Fähigkeit zur wissenschaftlich fundierten Argumentation vor dem Hintergrund der Informatio­nen über die Bandbreite der gesellschaftlichen Relevanz von Geschlecht.

 

Lehr- und Lernaktivitäten, -methoden: Lehrvortrag, Referate, Diskussionen, Textarbeit, Arbeitsgruppen

 

Voraussetzungen für die Teilnahme: Keine

 

Häufigkeit des Angebots: Jährlich

 

Lehrveranstaltungen:

  1. Geschichte der Geschlechterordnung, VU, 4 ECTS-AP.
  2. Gender in Politik, Ökonomie und Arbeitsmarkt, VU, 4 ECTS-AP.
  3. Gesellschaftsanalyse unter Genderaspekten, VU, 4 ECTS-AP.
  4. Gender und psychosoziale Differenzierung, VU, 4 ECTS-AP.

 

 

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Vertiefungsmodul 1: Norm und Normierungen

(ECTS-Anrechnungspunkte: 13)

 

Inhalte:
Analyse rechtlicher Normierungen des Geschlechterverhältnisses im Lichte feministischer Rechtstheo­rien; systematische Darstellung der Genderdimensionen des Rechts auf nationaler, europarechtlicher und internationaler Ebene.

 

Lernziele: Kompetenzen und Fertigkeiten
Kenntnisse der wichtigsten feministischen Rechtstheorien; Fähigkeit, gesellschaftliche Hierarchisie­rungs- und Diskriminierungstendenzen im rechtlichen und rechtstheoretischen Kontext zu beurteilen; fundierte Einsichten in die Diskrepanz zwischen Norm und Rechtswirklichkeit; Einbeziehung der Lebensrealität von Frauen und Männern in die Rechtskritik, Kenntnisse der wichtigsten Rechtsschutz­konzeptionen gegen geschlechtsspezifische Diskriminierung; praktische Erfahrungen in (menschen)­rechtlich und rechtspolitisch relevanten Einrichtungen.

Die Praxis vermittelt Einblick in die Möglichkeiten der Anwendung und Umsetzung der erworbenen Kompetenzen im realen Berufsumfeld einerseits und in die konkreten beruflichen Anforderungen andererseits. Sie wird in Einrichtungen absolviert, deren Handlungsfeld der Thematik des Moduls entspricht (z.B. juristische und politikbezogene Beratungstätigkeiten, Gleichbehandlungsstellen).

Die angeleitete Reflexion der gewonnen Erfahrungen erfolgt in einer begleitenden LV.

 

Lehr- und Lernaktivitäten, -methoden: Lehrvortrag, Referate, Diskussionen, Textarbeit, Arbeitsgruppen, Praxis

 

Voraussetzungen für die Teilnahme: 5 der 8 Lehrveranstaltungen (mind. 18 ECTS-Anrechnungspunkte) aus Grundmodul 1 und Grundmodul 2

 

Häufigkeit des Angebots: Jährlich

 

Lehrveranstaltungen:

  1. Feministische Rechtstheorie, SE, 5 ECTS-AP.
  2. Die Genderdimensionen des Rechts, VO, 3 ECTS-AP.
  3. Praxis-Reflexion zu Vertiefungsmodul 1, UE, 1 ECTS-AP. (Begleitlehrveranstaltung zur
    Praxis zu Vertiefungsmodul 1, 4 ECTS-AP.)

 

 

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Vertiefungsmodul 2: Geschlecht und Religion

(ECTS-Anrechnungspunkte: 13)

 

Inhalte:
Geschlecht als Analysekategorie religiöser Texte, Riten und Praktiken und deren Rezeption in histori­schen Texten und sozialen Kontexten; Theorien, Methoden und Geschichte der feministischen Theo­logie; genderspezifische Implikationen theologischer Ansätze; genderrelevante Kontexte heutiger reli­giöser Gemeinschaften.

 

Lernziele: Kompetenzen und Fertigkeiten
Kennenlernen und kritische Wahrnehmung der Konstruktion der Geschlechter in historischen und aktuellen theologischen und religiösen Symbolsystemen und Kontexten; Entwicklung der Fähigkeit eines gendersensiblen Zugangs zu kanonischen Texten, theologischen Ansätzen und religiösen Prak­tiken, insbesondere der drei großen monotheistischen Religionen; Fähigkeit zur Anwendung von gen­derrelevanten kulturwissenschaftlichen Theorien und Methoden zur Analyse von Geschlechter­konstruktionen in religiösen Texten und Kontexten.

Die Praxis vermittelt Einblick in die Möglichkeiten der Anwendung und Umsetzung der erworbenen Kompetenzen im realen Berufsumfeld einerseits und in die konkreten beruflichen Anforderungen andererseits. Sie wird in Einrichtungen absolviert, deren Handlungsfeld der Thematik des Moduls entspricht (z.B. Beratungsstellen staatlich anerkannter Glaubensgemeinschaften, religiöse Bildungs­einrichtungen).

Die angeleitete Reflexion der gewonnen Erfahrungen erfolgt in einer begleitenden LV.

 

Lehr- und Lernaktivitäten, -methoden: Lehrvortrag, Referate, Diskussionen, Textarbeit, Arbeitsgruppen, Praxis

 

Voraussetzungen für die Teilnahme: 5 der 8 Lehrveranstaltungen (mind. 18 ECTS-Anrechnungspunkte) aus Grundmodul 1 und Grundmodul 2

 

Häufigkeit des Angebots: Jährlich

 

Die Praxis vermittelt Einblick in die Möglichkeiten der Anwendung und Umsetzung der erworbenen Kompetenzen im realen Berufsumfeld einerseits und in die konkreten beruflichen Anforderungen andererseits. Sie wird in Einrichtungen absolviert, deren Handlungsfeld der Thematik des Moduls entspricht (z.B. Beratungsstellen staatlich anerkannter Glaubensgemeinschaften, religiöse Bildungs­einrichtungen).

Die angeleitete Reflexion der gewonnen Erfahrungen erfolgt in einer begleitenden LV.

 

Lehr- und Lernaktivitäten, -methoden: Lehrvortrag, Referate, Diskussionen, Textarbeit, Arbeitsgruppen, Praxis

 

Voraussetzungen für die Teilnahme: 6 der 8 Lehrveranstaltungen oder mind. 22 ECTS-Punkte aus Grundmodul 1 und Grundmodul 2

 

Häufigkeit des Angebots: Jährlich

 

Lehrveranstaltungen:

  1. Zur Bedeutung des Geschlechts in religiösen Symbolsystemen und Gemeinschaften, SE,
    5 ECTS-AP.
  2. Einführung in feministische Theologie, VO, 3 ECTS-AP.
  3. Praxis-Reflexion zu Vertiefungsmodul 2, UE, 1 ECTS-AP. (Begleitlehrveranstaltung zur
    Praxis zu Vertiefungsmodul 2, 4 ECTS-AP.)

 

 

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Vertiefungsmodul 3: Geschlechterungleichheit: Theoretische Analysen – politische Strategien

(ECTS-Anrechnungspunkte: 13)

 

Inhalte:
Theoretische Analysen und empirische Studien zur Mikropolitik der Geschlechterunterscheidung („doing gender“, „doing difference“) in unterschiedlichen Praxisfeldern; soziologische und feministische Theorien der Ungleichheit im Geschlechterverhältnis; gleichstellungspolitische Konsequenzen femi­nistischer Gesellschaftsanalyse und -kritik; Entwicklungen und aktuelle Strategien von Frauenbewe­gung(en) und Gleichstellungspolitik (Gender-Mainstreaming, Managing-Diversity).

 

Lernziele: Kompetenzen und Fertigkeiten
Differenzierte Kenntnisse der Theorien der Geschlechterkonstruktion und ihrer methodischen und methodologischen Konsequenzen; Fähigkeit zur theoretischen Reflexion und zur empirischen Unter­suchung von Prozessen des „doing gender“ und des ihnen inhärenten „doing male dominance“; ver­tiefte Auseinandersetzung mit den Reproduktionsweisen der Geschlechterungleichheit und der hege­monialen Männlichkeit sowie ihrer theoretischen Erklärung; Fähigkeit zur Übersetzung theoretischer Ungleichheitsanalysen in konkrete gleichstellungspolitische Maßnahmen und Modellprojekte; prak­tische Erfahrungen in der Konzipierung und Umsetzung gleichstellungspolitischer Strategien.

Die Praxis vermittelt Einblick in die Möglichkeiten der Anwendung und Umsetzung der erworbenen Kompetenzen im realen Berufsumfeld einerseits und in die konkreten beruflichen Anforderungen andererseits. Sie wird in Einrichtungen absolviert, deren Handlungsfeld der Thematik des Moduls entspricht (z.B. Konzeption und Umsetzung von gleichstellungspolitischen Maßnahmen, Beratungs­aufgaben, Sozialforschung).

Die angeleitete Reflexion der gewonnen Erfahrungen erfolgt in einer begleitenden LV.

 

Lehr- und Lernaktivitäten, -methoden: Lehrvortrag, Referate, Diskussionen, Textarbeit, Arbeitsgruppen, Praxis

Voraussetzungen für die Teilnahme: 5 der 8 Lehrveranstaltungen (mind. 18 ECTS-Anrechnungspunkte) aus Grundmodul 1 und Grundmodul 2

 

Häufigkeit des Angebots: Jährlich

 

Lehrveranstaltungen:

  1. Mikropolitik(en) der Geschlechterunterscheidung („doing gender“), SE, 5 ECTS-AP.
  2. Geschlechterungleichheit: Theoretische Analysen – politische Strategien, VU, 3 ECTS-AP.
  3. Praxis-Reflexion zu Vertiefungsmodul 3, UE, 1 ECTS-AP. (Begleitlehrveranstaltung zur
    Praxis zu Vertiefungsmodul 3, 4 ECTS-AP.)

 

 

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Vertiefungsmodul 4: Repräsentation und Gender

(ECTS-Anrechnungspunkte: 13)

 

Inhalte:
Konstruktionen und Repräsentationen von Geschlecht in kulturellen Symbolisierungsformen; Geschlecht als Produkt sozialer Prozesse, diskursiver Praktiken und visueller Repräsentation; Kon­zeptionen und Imaginationen von Geschlecht im historischen Wandel; Dynamik der Repräsentationen von Geschlecht; Gegenentwürfe und Strategien der Veränderung (politische, soziale, sprachliche, ästhetische).

 

Lernziele: Kompetenzen und Fertigkeiten
Erwerb differenzierter Kenntnisse über aktuelle und historische Formen bzw. Modalitäten der Reprä­sentation von Geschlecht in unterschiedlichen kulturellen Symbolisierungssystemen anhand aus­gewählter Beispiele; Einsicht in die Wechselwirkungen zwischen Gender-Repräsentationen, sozialen Praktiken und medialen (Re-)Konstruktionen sozialer „Wirklichkeit“ sowie in die Interdiskursivität von Repräsentationen von Geschlecht; Entwicklung eines vertieften Verständnisses für die Rolle von (gesellschaftlicher) Macht bei der Konstruktion von Gender, Genderdifferenz und -hierarchien sowie für die Verflechtung von Geschlecht mit anderen Kategorien sozialer Differenzierung; Fähigkeit zur eigenständigen Analyse und Reflexion auf die im Modul behandelten Inhalte.

Die Praxis vermittelt Einblick in die Möglichkeiten der Anwendung und Umsetzung der erworbenen Kompetenzen im realen Berufsumfeld einerseits und in die konkreten beruflichen Anforderungen andererseits. Sie wird in Einrichtungen absolviert, deren Handlungsfeld der Thematik des Moduls entspricht (z.B. Bildungseinrichtungen, Einrichtungen der Kulturvermittlung, Werbung, PR und Massenmedien).

Die angeleitete Reflexion der gewonnen Erfahrungen erfolgt in einer begleitenden LV.

 

Lehr- und Lernaktivitäten, -methoden: Lehrvortrag, Referate, Diskussionen, Textarbeit, Arbeitsgruppen, Praxis

 

Voraussetzungen für die Teilnahme: 5 der 8 Lehrveranstaltungen (mind. 18 ECTS-Anrechnungspunkte) aus Grundmodul 1 und Grundmodul 2

anderen Kategorien sozialer Differenzierung; Fähigkeit zur eigenständigen Analyse und Reflexion auf die im Modul behandelten Inhalte.

Die Praxis vermittelt Einblick in die Möglichkeiten der Anwendung und Umsetzung der erworbenen Kompetenzen im realen Berufsumfeld einerseits und in die konkreten beruflichen Anforderungen andererseits. Sie wird in Einrichtungen absolviert, deren Handlungsfeld der Thematik des Moduls entspricht (z.B. Bildungseinrichtungen, Einrichtungen der Kulturvermittlung, Werbung, PR und Massenmedien).

Die angeleitete Reflexion der gewonnen Erfahrungen erfolgt in einer begleitenden LV.

 

Lehr- und Lernaktivitäten, -methoden: Lehrvortrag, Referate, Diskussionen, Textarbeit, Arbeitsgruppen, Praxis

 

Voraussetzungen für die Teilnahme: 6 der 8 Lehrveranstaltungen oder mind. 22 ECTS-Punkte aus Grundmodul 1 und Grundmodul 2

 

Häufigkeit des Angebots: Jährlich

 

Lehrveranstaltungen:

  1. Konstruktionen und Repräsentationen von Geschlecht in kulturellen Symbolisierungsformen, SE, 5 ECTS-AP.
  2. Hegemoniale und subversive Imaginationen und Konzeptionen von Geschlecht, VO,
    3 ECTS-AP.
  3. Praxis-Reflexion zu Vertiefungsmodul 4, UE, 1 ECTS-AP. (Begleitlehrveranstaltung zur
    Praxis zu Vertiefungsmodul 4, 4 ECTS-AP.)

 

 

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Vertiefungsmodul 5: Geschlechterverhältnisse im sozialen Wandel

(ECTS-Anrechnungspunkte: 13)

 

Inhalte:
Organisationsweisen der Geschlechterverhältnisse in unterschiedlichen historischen Perioden; historische Grundlagen der „modernen“ Geschlechterverhältnisse in der bürgerlichen Gesellschaft des 18. und 19. Jahrhunderts; Stellenwert der Geschlechterverhältnisse in herkömmlichen und femi­nistischen Analysen des sozialen Wandels; Transformationen in den Geschlechterverhältnis­sen in unterschiedlichen gesellschaftlichen Teilbereichen sowie im internationalen Vergleich.

 

Lernziele: Kompetenzen und Fertigkeiten
Fundierte Kenntnisse der historischen Entstehungsbedingungen gegenwärtiger Ungleichheitslagen im Geschlechterverhältnis; Fähigkeit zur kritischen Auseinandersetzung mit dem Androzentrismus in herkömmlichen Theorien sozialen Wandels; Erfahrungen in der historischen und empirischen Über­prüfung populärer Thesen zur Modernisierung der Geschlechterverhältnisse; kritische Auseinander­setzung mit den sozial-, rechts- und entwicklungspolitischen Regulierungen von Geschlechterregimen im internationalen Vergleich.

Die Praxis vermittelt Einblick in die Möglichkeiten der Anwendung und Umsetzung der erworbenen Kompetenzen im realen Berufsumfeld einerseits und in die konkreten beruflichen Anforderungen andererseits. Sie wird in Einrichtungen absolviert, deren Handlungsfeld der Thematik des Moduls entspricht (z.B. Bildungseinrichtungen, Einrichtungen der Kulturvermittlung, Werbung, PR und Massenmedien).

Die angeleitete Reflexion der gewonnen Erfahrungen erfolgt in einer begleitenden LV.

 

Lehr- und Lernaktivitäten, -methoden: Lehrvortrag, Referate, Diskussionen, Textarbeit, Arbeitsgruppen, Praxis

 

Voraussetzungen für die Teilnahme: 5 der 8 Lehrveranstaltungen (mind. 18 ECTS-Anrechnungspunkte) aus Grundmodul 1 und Grundmodul 2

 

Häufigkeit des Angebots: Jährlich

 

Lehrveranstaltungen:

  1. Historische Entwicklungen der Geschlechterordnung, VU, 3 ECTS-AP.
  2. Transformationen im Geschlechterverhältnis in nationaler und internationaler Perspektive, SE, 5 ECTS-AP.
  3. Praxis-Reflexion zu Vertiefungsmodul 5, UE, 1 ECTS-AP. (Begleitlehrveranstaltung zur
    Praxis zu Vertiefungsmodul 5, 4 ECTS-AP.)

 

 

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Wahlmodul 1: Geschlecht in Erziehung, Bildung und Beruf

(ECTS-Anrechnungspunkte: 9)

 

Inhalte:
Institutionen der Erziehung und Bildung als Orte geschlechtlicher Differenzierung; Verbindungen zwi­schen Frauenbewegung, Bildungsreform, Lehrplan- und Schulentwicklung; Reproduktion von sozialer Ungleichheit in (Berufs-)Bildungsprozessen und Berufsprofilen; strukturelle, institutionelle und subjek­tive Grundlagen für geschlechtstypische Studienfachentscheidung, Berufseinmündung und Karriere­planung.

 

Lernziele: Kompetenzen und Fertigkeiten
Fundierte Kenntnisse über die institutionellen Rahmenbedingungen der Aneignung und Distanzierung von geschlechtlichen Ordnungsmustern; vertieftes Wissen um die historischen Grundlagen und Ver­änderungen geschlechterrelevanter Bildungskonzepte und bildungspolitischer Maßnahmen; differen­zierte Einblicke in die Widerstandspotenziale und Gestaltungsmöglichkeiten für die einzelnen Sub­jekte; Kenntnisse, Handhabung und Einschätzung von verschiedenen Analysemodellen.

 

Lehr- und Lernaktivitäten, -methoden: Lehrvortrag, Referate, Diskussionen, Textarbeit, Arbeitsgruppen

 

Voraussetzungen für die Teilnahme: Keine

 

Häufigkeit des Angebots: Jährlich

 

Lehrveranstaltungen:

  1. Geschlecht in Erziehung, Bildung und Beruf, VO, 4 ECTS-AP.
  2. Widerstandspotenziale und Gestaltungsmöglichkeiten angesichts eingespielter Geschlechterordnungen, SE, 5 ECTS-AP.

 

 

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Wahlmodul 2: Feministische Wissenschaftstheorie und -kritik

(ECTS-Anrechnungspunkte: 9)

 

Inhalte:
Entwicklung und aktueller Stand der feministischen Wissenschaftstheorie, -kritik und -geschichte in unterschiedlichen Disziplinen; implizite Normalitätsannahmen in wissenschaftlichen Aussagen über Geschlechterdifferenzen und ihr Beitrag zur Reproduktion der Zweigeschlechtlichkeit als Wissens­system; die Institutionen der Wissenschaft und ihre Bedeutung für die Ordnung des Wissens und die Hierarchisierung unterschiedlicher Wissensformen; wechselseitige Anschlussmöglichkeiten von Mainstream und feministischer Wissenschaftskritik.

 

Lernziele: Kompetenzen und Fertigkeiten
Fundierte Kenntnisse der Entwicklung und des aktuellen Standes feministischer Wissenschafts- und Erkenntniskritik; Fähigkeit zur kritischen Analyse der Reproduktion zweigeschlechtlicher Denk- und Deutungsmuster in wissenschaftlichen Geschlechterdiskursen; Einsicht in die reflexive Beziehung zwischen alltagsweltlichem und wissenschaftlichem Geschlechterwissen; differenzierte Auseinander­setzung mit den Möglichkeiten und Grenzen einer Transformation wissenschaftlichen Mainstreams durch feministische Kritik.

 

Lehr- und Lernaktivitäten, -methoden: Lehrvortrag, Referate, Diskussionen, Textarbeit, Arbeitsgruppen

 

Voraussetzungen für die Teilnahme: Keine

 

Häufigkeit des Angebots: Jährlich

 

Lehrveranstaltungen:

  1. Feministische Wissenschaftstheorie, -kritik und -geschichte, VU, 4 ECTS-P.
  2. Ausgewählte Felder feministischer Naturwissenschafts- und Technikkritik, SE, 5 ECTS-P.

 

 

 

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Wahlmodul 3: Dokumentieren, Evaluieren, Beraten

(ECTS-Anrechnungspunkte: 9)

 

Inhalte:
In diesem Modul werden Erfahrungen und praktische Kenntnisse zur Planung, Durchführung und Umsetzung von anwendungsnahen Forschungen im Bereich Gender (zB Evaluationsstudien) vermittelt. Studierende erhalten Einblick in verschiedene Forschungsabläufe, Erhebungsmethoden, Datenauswertung und Gelegenheit zur praktischen Einübung derselben.

Das Modul vermittelt weiters Transferwissen und Handlungskompetenz in Bezug auf unterschiedliche Interventionen zur Verbesserung der Chancengleichheit in praktischen Kontexten (zB Beratung, Training, Monitoring).

 

Lernziele: Kompetenzen und Fertigkeiten
Die Studierenden verfügen nach Abschluss dieses Moduls über Fähigkeiten zum Einsatz von empirischer Sozialforschung in anwendungsnahen Kontexten von Geschlechterforschung bzw. Chancengleichheit. Die Studierenden verfügen weiters über Grundkompetenzen hinsichtlich ausgewählter Methoden und Praktiken der Umsetzung von chancengleichheitsbezogenen Interventionen sowie über die Fähigkeit, sich weitere entsprechende Instrumentarien und Methoden anzueignen, sie kritisch zu bewerten und weiterzuentwickeln.

 

Lehr- und Lernaktivitäten, -methoden: Lehrvortrag, Referate, Diskussionen, Textarbeit, Arbeitsgruppen

 

Voraussetzungen für die Teilnahme: Keine

 

Häufigkeit des Angebots: Jährlich

 

Lehrveranstaltungen:

  1. Praxis-Kompetenzen für GenderexpertInnen, VU, 4 ECTS-AP.
  2. Anwendungsorientierter Einsatz empirischer Sozialforschung im Kontext Gender, SE, 5 ECTS-AP.

Kontakt

Sekretariat:
Beethovenstraße 19,8010 Graz

Monika Valentini
+43 (0)316 380 - 5721
+43 (0)316 380 - 9010

Mo-Fr 9:00-12:00 + Do 14:00-16:30

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